Autor: erL0gen

Aktiv werden für ein besseres Gesundheitssystem

Ein Krankenhaus darf keine Fabrik sein. Wir fordern gute Arbeitsbedingungen für die Pflegenden und ausreichend Personal. Pflege, Therapie und Behandlung darf nicht den Profitinteressen Weniger untergeordnet werden. Für kostenlose Versorgung und die Vergesellschaftung des Gesundheitssystems. Wann ist der Zeitpunkt besser, dies durchzusetzen, als jetzt.

Was kannst du tun?

 

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Bundesweite Aktion am 17. Juni: Kämpft mit für die Abschaffung der Fallpauschalen

Die Corona-Krise macht deutlich: Das Sparen an Beschäftigten und Patienten ist im Krisenfall ein Spiel mit dem Feuer. Seit vielen Jahren beklagen die ArbeiterInnen im Gesundheitswesen den Pflegenotstand. Dass die Arbeit an pflegebedürftigen und kranken Menschen sich an Fallpauschalen orientieren soll, erzeugt Wut und Frustration. Stress durch personelle Unterbesetzung, Zwangsversetzungen auf andere Stationen, sowie der Profitdruck, der von oben nach unten gereicht wird, erzeugen miserable Arbeitsbedingungen und führen zu schlechter Versorgung der PatientInnen.

Menschen sind keine Fälle. Pflegen und heilen geht nicht pauschal. Ein Krankenhaus darf keine Fabrik sein.

Turnusgemäß wäre für den 17. Juni eine Konferenz der Gesundheitsminister des Bundes geplant. Es ist ein Skandal, dass diese entfällt, obwohl das Haus brennt. Doch wir machen jetzt richtig Druck!

Beteilige dich an der Demonstration vor dem Nürnberger Nordklinikum im Rahmen der bundesweit stattfindenden Aktionen.

Mittwoch 17.06., 14:15 Uhr, Klinikum Nord, Haupteingang

Neue Uhrzeit und neuer Ort:  Mittwoch 17.06., 14:30 Uhr, Archivpark am Friedrich-Ebert-Platz

Fordere mit uns:

Weg mit den Fallpauschalen!

Schluss mit den Zwangsversetzungen!

Gute Bezahlung und mehr Personal!

Gesundheit kostenlos für Alle!

Krankenhauskonzerne enteignen!

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Pressemitteilung: Erneut Aktionen am Tag der Pflege vor dem Klinikum Nord

12. Mai, 13;30 Uhr, Nordklinik Haupteingang, Kundgebung unter dem Motto „Gesundheit statt Profit“

Am 12. Mai, dem Tag der Pflege, der seit 1967 zu Ehren von Florence Nightingale stattfindet, wird die Initiative solidarischer ArbeiterInnen (ISA) erneut von dem Klinikum Nord in Nürnberg demonstrieren und gemeinsam mit vielen anderen für „Gesundheit statt Profit“ eintreten. Dem Protest wollen sich auch viele Arbeiterinnen und Arbeiter im Gesundheitswesen anschließen. Seit Jahren fordern sie mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen, nachdem zuor eine jahrelange systematische Demontage stattgefunden hat.

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Interview mit Krankenpflegerin Hilde – Mangelnde Schutzausrüstung, längere Arbeitszeiten, zu wenig Personal

Über den Zorn der GesundheitsarbeiterInnen über das Schönreden eines kaputtgesparten Systems sprach Heike Demmel von Radio Z am 23.04.2020 mit Hilde im Interview. Hilde ist aktiv bei ISA, der Initiative solidarischer ArbeiterInnen und sie arbeitet seit 28 Jahren als Krankenpflegerin in einer Klinik der Maximalversorgung in Erlangen.

Zum Radiobeitrag auf www.radio-z.net.

 

 

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Pressemitteilung: Aktionstag am Klinikum Nord – „Gesundheit statt Profit“

Die Initiative solidarischer ArbeiterInnen (ISA) wird am Donnerstag, den 30.04.2020 um 18 Uhr aktiv werden für ein besseres Gesundheitssystem. Vor dem Klinikum Nord in Nürnberg werden wir die Forderungen der Arbeiterinnen und Arbeiter im Gesundheitswesen nach mehr Personal und besseren Arbeitsbedingungen, die sie seit Jahren stellen, mit unserem Protest unterstützen.

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Plakataktion: Stoppt die Katastrophe

Mitmachen bei der ISA-Plakataktion „Stoppt die Katastrophe“. Macht die Forderungen bekannt und macht Druck für ein Gesundheitssystem ohne Profitinteressen.

Dieses Plakat ist vor allem geeignet zum Aufhängen an Kinikzugängen. Einfach herunterladen und ausdrucken oder kopieren. ISA erteilt ausdrücklich die Erlaubnis, dieses Plakat zu vervielfältigen. Gerne könnt ihr auch eine Version ohne ISA-Logo verwenden und euer eigenes Logo einfügen.

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Gesundheit statt Profit

Die aktuelle Krise macht sichtbar: Das Gesundheitssystem wurde jahrzehntelang aus Profitinteressen demontiert. Angesichts der Gefahr, dass die Pandemie außer Kontrolle gerät und die Zahl der Erkrankten das desolate System überfordert, wird nun im Hauruckverfahren ein Potemkinsches Dorf errichtet, wird eine Fassade hochgezogen, die vorspiegeln soll, das deutsche Gesundheitssystem schramme nicht etwa haarscharf an der Katastrophe vorbei, sondern alles könne lässig gemeistert werden.

Doch in Wirklichkeit sind es – neben den vielen Lohnabhängigen, die die Versorgung der Bevölkerung aufrecht erhalten – die GesundheitsarbeiterInnen, die mit Leib und Leben für die gesamte Gesellschaft gerade stehen müssen. Dabei waren sie es, seit Jahrzehnten warnen, dass mit der Gesundheit kein Profit gemacht werden dürfe,  und die mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen gefordert hatten. Jetzt ist die Zeit, dass eine Mehrheit der Gesellschaft diese Forderungen mit Nachdruck vertritt. Gesundheit ist nicht Privatsache. Erreichen wir die Vergesellschaftung des Gesundheitssystems.

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Über ISA

Die Initiative solidarischer ArbeiterInnen hat sich gegründet, um gemeinsam gegen Ausbeutung und Unterdrückung vorzugehen. Wir wollen uns gegenseitig ganz konkret da unterstützen, wo wir von den Arbeitgebern angegriffen werden und solidarisch sein mit anderen.

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